Fasten ist EInfach.

 

Es braucht nicht viel, um dem Leben einen neuem Impuls zu geben. Eigentlich braucht es eben nur weniger.

 

Fasten ermöglicht einen Rückzug aus dem Alltag, ein Heraustreten aus dem Überfluss - Körper und Geist können sich während einer Zeit des bewussten Weglassens erholen. Es bietet eine unvergleichliche Gelegenheit der Selbsterfahrung und Reflektion und dabei gelingt der Bruch mit eingefahrenen Gewohnheiten leichter. 

 

Fasten ist einfach, wenn es richtig durchgeführt wird.

 

Eine wichtige Rolle spielen dabei die richtige Fastenverpflegung - ausreichend Flüssigkeit aus ausgewählten Tees, frisch zubereiteten Säften und Fastensuppen - sowie die tägliche fastenunterstützende Bewegung an der frischen Luft. Am meisten Spaß macht das Fasten in der Gruppe. Dort teilt man die Freude der gemeinsamen Erfahrung miteinander und wird mitgerissen von der Dynamik und Kraft der Gemeinschaft.

Die Möglichkeit für Ruhe und Rückzug sollte während des Fastens immer gegeben sein.



Fasten ist gut!

 

Die Fähigkeit zu fasten steckt in jedem von uns.

 

Sie ist in uns verankert als lebenswichtige Anpassungsleistung mit der wir den Kreislauf der Jahreszeiten und damit den natürlichen Wechsel von Fülle und Entbehrung meistern können. In Zeiten des Mangels zehren wir von unseren Reserven. Unser Körper verwertet dabei "alles, was ihn belastet, was er nicht braucht, was ihn stört, was ihn krank macht" (Dr. med. Hellmut Lützner).

 

Durch unseren modernen Lebensstil erfahren wir keine natürlichen Fastenzeiten mehr.

 

Die positiven Effekte des Fastens können wir trotzdem erleben:

Wenn wir uns ganz bewusst zum Fasten entschließen.


was ist Fasten?

           

Fasten ist der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung für eine begrenzte Zeit.

 

...ist eine naturgegebene Form menschlichen Lebens.

...ist eine Verhaltensweise von selbstständigen Menschen, die frei entscheiden können.

...ist die beste Gelegenheit, in Form zu bleiben oder wieder in Form zu kommen.

...ist ein starker Impuls, die eigene Lebesweise zu ändern, falls das nötig ist.

...bedeutet, dass der Organismus durch innere Ernährung und Eigensteuerung

   aus sich selbst leben kann.

...betrifft den ganzen Menschen, jede einzelne seiner Körperzellen,

   aber auch seine Seele und seinen Geist.

 

...ist nicht Hungern.

...hat nichts zu tun mit Entbehrung und Mangel.

...kann, muss aber nicht unbedingt etwas mit Religion zu tun haben.

 

 

(Dr. Med. Hellmut Lützner, 'Wie neu geboren durch Fasten' )